Erprobungsstufe

Die Starken fordern und die Schwachen fördern

  • etwa 25 – 30 Schüler pro Klasse,
  • 4 Klassen pro Jahrgang
  • Englisch als erste Fremdsprache in der Klasse 5
  • Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache in Klasse 6
  • Bei der Zusammensetzung der Klassen werden Wünsche der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt:
  • Wir setzen die neuen Klassen aus verschiedenen Grundschulen zusammen, um den Schülern neue Erfahrungen und Freundschaften zu ermöglichen.

Der Übertritt von der Grundschule in die weiterführende Schule stellt für alle Schüler eine besondere Situation dar. Damit diese gut bewältigt wird, bemühen sich unsere Lehrerinnen und Lehrer der Erprobungsstufe, die Kinder und ihre Eltern dort abzuholen, wo sie gerade stehen, und sie sicher durch die ersten zwei Jahre an der Theodor-Körner-Schule zu geleiten. Für uns bedeutet dies:

 Wir hören gut zu, wenn wir mit Kindern und Eltern sprechen. Wir beraten sie gewissenhaft, nehmen ihre Erwartungen und Fragen ernst und suchen gemeinsam noch Antworten auf offene Fragen und nach Lösungen für Probleme. Wir haben ein offenes Ohr, wenn es um unsere Schülerinnen und Schüler und ihre Entwicklung geht.

 Wir benennen die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Durchlaufen der Erprobungsstufe und schließen zwischen Eltern, Schülern und Lehrern einen Ausbildungsvertrag. Dieser Ausbildungsvertrag soll die Erziehungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus bewusst machen und stärken.

 In der ersten Woche nach der Einschulung kümmert sich das Klassenlehrerteam in besonderer Weise mit zusätzlichen Stunden um seine neue Klasse. Auch alle anderen Lehrer bemühen sich, ihren neuen Schülern und Schülerinnen den Übergang auf das Gymnasium leicht zu machen.

 Ältere Schüler kümmern sich als Paten um die Klassen der Erprobungsstufe. Sie sind Ansprechpartner für Fragen und Sorgen des Schulalltags, die nicht unbedingt mit dem Lehrer beredet werden müssen.

 Wir halten einen engen Kontakt zu den Grundschulen. So laden wir z.B. die ehemaligen Klassenlehrer und -lehrerinnen zur ersten Erprobungsstufenkonferenz der Klassen 5 ein. Sie haben ihre Schülerinnen und Schüler im Allgemeinen vier Jahre begleitet und können uns oft wichtige Hinweise für unsere pädagogische Arbeit geben.

 Wir laden unsere neuen Schülerinnen und Schüler zu einem „Sextanerfest“ vor den Sommerferien in unsere Schule ein. Dieses Fest soll unsere neuen Sextaner neugierig auf unsere Schule machen und ihnen die Angst vor dem ersten Schultag nehmen.

 Neben einem qualifizierten Unterricht und einer fachlichen Förderung legen wir  besonderen Wert auf eine gute pädagogische Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Deshalb unterrichten in den Klassen 5 und 6 vor allem Lehrer, die besondere Erfahrung mit Kindern dieser Altersstufe haben. Sie bemühen sich in Ihrer pädagogischen Arbeit intensiv um ein angemessenes Gleichgewicht zwischen „Fordern“ und „Fördern“.

 Wir arbeiten gewissenhaft an dem Prozess der Umstrukturierung der Schulen - Abitur in acht Jahren - um unsere Schülerinnen und Schüler behutsam und sicher durch dieses Neuland zu geleiten.

 Wenn sich innerhalb der zwei Jahre Erprobungszeit zeigen sollte, dass  trotz vieler Bemühungen von allen Seiten ein Kind überfordert ist und besser an einer anderen Schulform gefördert werden kann, z.B. an einer Realschule, hat die Lage der
TKS im Schulzentrum Süd-West
einen großen Vorteil: Ein Wechsel in der Schullaufbahn bedeutet dann nämlich keine radikale Veränderung für den Schüler oder die Schülerin. Da  z.B. die Hugo-Schulz-Realschule, mit der wir gut  zusammenarbeiten, Teil des Schulzentrums ist, hat der Schüler weiterhin den gleichen Schulweg, er kennt die Örtlichkeiten und kann seine Freunde in den Pausen treffen.